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Hände auf einem Bauch — Assoziationsbild für Darmgeräusche und Verdauungsprozesse

Was sind Darmgeräusche? Ursachen, Bedeutung & was gegen lautes Gluckern hilft

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INTEST.pro ist ein Lifestyle- und kein Medizinprodukt. Die Analyse von BIOMES kann eine professionelle medizinische Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt/Heilpraktiker oder eine professionelle Ernährungsberatung unterstützen, aber in keinem Fall ersetzen. BIOMES weist für den Kunden gut sichtbar und explizit darauf hin, dass die Testergebnisse von INTEST.pro lediglich eine Ergänzung darstellen und bei medizinischen Fragestellungen ein Arzt zu konsultieren ist.

Wissenschaftlich geprüft von BIOMES Wissenschaftsteam
Lesezeit 8 Min.
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Aktualisiert

Darmgeräusche entstehen beim Verdauungsprozess und sind normalerweise kein Grund zur Sorge – im Gegenteil: Sie zeigen an, dass Magen und Darm richtig funktionieren. Tatsächlich solltest du aber hellhörig werden, wenn die Darmgeräusche übermäßig laut sind oder ganz ausbleiben, denn beides kann darauf hinweisen, dass die Gesundheit deines Verdauungstraktes beeinträchtigt ist. Ob Gluckern, Grummeln, Rumoren oder Knurren — im Fachjargon werden diese Bauchgeräusche als Borborygmus (Plural: Borborygmi) bezeichnet. Merke dir also:

  • Auch ein gesunder Darm macht Geräusche.
  • Die Art der Darmgeräusche gibt Hinweise auf den Gesundheitszustand des Darms.

Auf einen Blick

  • Darmgeräusche (Borborygmi) entstehen, wenn die Muskelbewegung des Darms (Peristaltik) Nahrungsbrei, Flüssigkeit und Gase transportiert — sie sind meist völlig normal.
  • Laute Geräusche treten verstärkt nach dem Essen, bei Hunger, im Liegen und bei Durchfall auf.
  • Zum Arzt solltest du, wenn Geräusche metallisch/zischend klingen oder ganz ausbleiben — oder mit Schmerzen, Fieber, Blut im Stuhl oder Erbrechen einhergehen.
  • Ein Blick auf die Darmflora kann helfen, wiederkehrende Beschwerden einzuordnen: Der INTEST.pro von BIOMES analysiert dein Mikrobiom.

Ursachen für Darmgeräusche

Um zu verstehen, warum unser Körper Darmgeräusche erzeugt, sollten wir uns zunächst den anatomischen Aufbau unseres Verdaungstraktes anschauen: Er ist im Prinzip eine lange Röhre, die alle an der Verdauung beteiligten Organe miteinander verbindet. Sie beginnt am Mund, mit dem wir unsere Nahrung aufnehmen, und endet mit dem After, über den wir die Reste der verdauten Lebensmittel ausscheiden.

Im Verdauungstrakt wird die Nahrung zunächst mit Speichel, dann mit Magensaft und anderen Sekreten vermischt und wird so zu einer homogenen, dickflüssigen Masse – dem sogenannten Chymus, der vom Magen an den Darm abgegeben und weiter verdaut wird. Die sogenannte Peristaltik (Muskelkontraktionen in Speiseröhre, Magen und Darm) sorgt dafür, dass sich die Nahrung durch den Verdauungstrakt bewegt.

Darstellung: Verdauungstrakt des Menschen von Mund bis Anus
Infografik: Die Organe des menschlichen Verdaungstraktes

Luft im Verdauungstrakt

Dass sich auch Luft im Verdauungstrakt befindet, ist völlig normal: Zum einen schlucken wir sie den ganzen Tag über, zum anderen entstehen bei der Verdauung von Nahrungsmitteln Gase. So werden Nährstoffe wie z. B. Kohlenhydrate in Kohlendioxid, Wasserstoff und Methan aufgespalten.

Die rhythmischen Muskelkontraktionen des Körpers befördern sowohl den Speisebrei als auch Luft und Gase durch den Verdauungstrakt und komprimieren sie dabei – das führt zu hörbaren Darmgeräuschen.

Wenn der Bauch grummelt, kann es auch der Magen sein, der uns Hunger signalisiert. Doch wie kommt es eigentlich zum Magenknurren? Etwa eineinhalb bis zwei Stunden nach der letzten Mahlzeit sendet der Magen mithilfe von Hormonen eine Nachricht an das Gehirn, das wiederum den Verdauungstrakt anweist, die Peristaltik wieder in Gang zu setzen. Diese regelmäßig wiederkehrenden Reinigungswellen im nüchternen Zustand werden als „wandernder myoelektrischer Motorkomplex“ (Migrating Motor Complex, MMC) oder „Housekeeper-Effekt“ bezeichnet. [¹ Deloose et al. 2012, Nat Rev Gastroenterol Hepatol]

Das führt zu zweierlei: Zum einen werden noch vorhandene Nahrungsreste nun fertig verdaut, damit sie ausgeschieden werden können. Zum anderen erzeugen die Kontraktionen des Magens, die über einen Zeitraum von etwa 10 bis 20 Minuten kommen und gehen, ein Hungergefühl.

Darmgeräusche bzw. Geräusche, die im Verdauungstrakt entstehen, können also jederzeit auftreten, wir nehmen sie aber vor allem wahr, wenn sich keine Nahrung im Magen befindet und wir Hunger verspüren.

Zusammengefasst gibt es drei Ursachen für häufige Darmgeräusche:

  1. Muskelkontraktionen der Darmwände
  2. Flüssigkeit im Verdauungstrakt
  3. Gas im Verdauungstrakt

Darmgeräusche und das Mikrobiom

Wenn du dich fragst, ob deine Darmgeräusche von dem natürlichen Maß abweichen, solltest du dich genau beobachten. Führe am besten ein Ernährungstagebuch und notiere dir, welche Symptome deine Darmgeräusche begleiten. Auf der Suche nach der Ursache von besonders lauten oder ständigen Darmgeräuschen kann es auch hilfreich sein, mehr über die Funktionsweise des Verdauungssystems und das Mikrobiom zu erfahren. Die Darmflora, die Gesamtheit der Billionen Bakterien in deinem Darm, ist maßgeblich an der Gasbildung beteiligt: Bestimmte Darmbakterien vergären unverdaute Nahrungsbestandteile im Dickdarm, wobei Gase wie Wasserstoff und Methan entstehen. Ein aus dem Gleichgewicht geratenes Mikrobiom (Dysbiose) kann daher vermehrte Gasbildung und lautere Darmgeräusche begünstigen.

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Arten von Darmgeräuschen

Die meisten Darmgeräusche sind völlig normal und kein Grund zur Beunruhigung. Treten sie jedoch stärker oder seltener auf als gewohnt und gibt es eventuell noch andere Beschwerden, sollte man der Ursache auf den Grund gehen. Grundsätzlich ist zwischen zwei Erscheinungsbildern zu unterscheiden:

Laute oder ständige Darmgeräusche:

Besonders laute oder gehäuft auftretende Darmgeräusche weisen auf eine erhöhte Darmtätigkeit hin. Besonders aktiv ist unser Darm zum Beispiel, wenn wir gerade gegessen haben – oder bei Durchfall. Auch bei Laktoseintoleranz treten häufig laute Darmgeräusche auf. Fachlich spricht man bei dauerhaft verstärkten Geräuschen von einer Hyperperistaltik.

Verringerte Darmgeräusche:

Während des Schlafs, aber auch z. B. durch die Einnahme von Medikamenten treten Darmgeräusche seltener auf bzw. sind leiser und kaum wahrnehmbar.

Wie klingen Darmgeräusche und wann sind sie ein Warnsignal?

Klang/MusterMögliche BedeutungEinordnung
Gluckern, Grummeln, KnurrenNormale Verdauung, Hunger, Gas- und FlüssigkeitstransportHarmlos
Verstärkt nach dem Essen oder bei HungerErhöhte Darmtätigkeit / MMC im LeerlaufMeist harmlos
Laut + Durchfall / BlähungenMagen-Darm-Infekt, Unverträglichkeit, ReizdarmBeobachten; bei Anhalten abklären
Hochfrequent, metallisch oder zischend klingendMögliche Verengung im Darm (mechanischer Ileus)Ärztlich abklären
Vollständiges Ausbleiben („Grabesstille“)Möglicher Darmstillstand (paralytischer Ileus)Notfall — sofort ärztlich / im Zweifel 112
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Darmgeräusche nach dem Essen

Nach einer Mahlzeit ist der Verdauungstrakt besonders aktiv, deshalb sind Darmgeräusche nach dem Essen völlig normal. Der Darm mischt den Speisebrei mit Verdauungssäften und schiebt ihn per Peristaltik weiter, während Darmbakterien Nahrungsbestandteile zersetzen und dabei Gase bilden. Besonders schwer verdauliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Kohl oder Zwiebeln sowie kohlensäurehaltige Getränke können das Gluckern und Grummeln verstärken.

Treten nach dem Essen regelmäßig sehr laute Geräusche zusammen mit Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall auf, kann eine Nahrungsmittelunverträglichkeit (z. B. Laktose- oder Fruktoseintoleranz) dahinterstecken. Ein Ernährungstagebuch hilft, mögliche Auslöser zu erkennen.

Laute Darmgeräusche im Liegen und nachts

Viele Menschen nehmen Darmgeräusche im Liegen oder nachts besonders deutlich wahr. Das hat vor allem zwei Gründe: Zum einen ist es in Ruhephasen leiser, sodass das Gluckern im Bauch stärker auffällt. Zum anderen ist der Magen abends oft leer, sodass der „Housekeeper-Effekt“ (MMC) einsetzt und den Verdauungstrakt reinigt — das erzeugt hörbare Geräusche. In der Regel ist das harmlos.

Wenn laute Geräusche dich nachts regelmäßig aus dem Schlaf reißen oder mit Schmerzen, Durchfall oder Verstopfung einhergehen, ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.

Darmgeräusche und die Psyche: die Darm-Hirn-Achse

Darm und Gehirn stehen über die sogenannte Darm-Hirn-Achse in ständigem Austausch. Stress, Anspannung oder Nervosität können die Darmtätigkeit messbar beeinflussen — bei manchen Menschen verlangsamt sich die Verdauung, bei anderen wird sie angeregt, was zu vermehrtem Gluckern und Grummeln führen kann. Wer kennt es nicht: Bei Aufregung rumort der Bauch.

Auch das Mikrobiom spielt in dieser Kommunikation eine Rolle. Eine ausgewogene Darmflora unterstützt eine geregelte Verdauung — gerät sie aus dem Gleichgewicht, können funktionelle Beschwerden wie beim Reizdarmsyndrom zunehmen, das eng mit Stress und der Darm-Hirn-Achse verknüpft ist.

Darmgeräusche und die Bauchspeicheldrüse

Manche Menschen fragen sich, ob laute Darmgeräusche mit der Bauchspeicheldrüse zusammenhängen. Tatsächlich kann eine Bauchspeicheldrüsenschwäche (exokrine Pankreasinsuffizienz) laute Darmgeräusche begünstigen: Produziert das Organ zu wenig Verdauungsenzyme, werden Nährstoffe — vor allem Fette — nicht ausreichend aufgespalten. Die unverdauten Bestandteile gelangen in tiefere Darmabschnitte, wo Darmbakterien sie vergären und dabei vermehrt Gase bilden.

Typische Begleitzeichen sind fettglänzender, übelriechender Stuhl (Fettstühle), Blähungen, Gewichtsverlust und Oberbauchbeschwerden. Solche Symptome gehören ärztlich abgeklärt. Wichtig: Laute Darmgeräusche allein sind kein Beleg für ein Problem der Bauchspeicheldrüse — sie sind in den allermeisten Fällen harmlos.

Natürliche Heilmittel zur Linderung von Darmgeräuschen

Die Geräusche, die im Verdauungstrakt erzeugt werden, sind normal, können aber mitunter lästig sein – gerade, wenn sie häufiger als üblich bzw. verstärkt auftreten. Es gibt diverse Hausmittel, die die Beschwerden lindern können. Probiere z. B. folgende pflanzliche Heilmittel aus:

Frische Pfefferminze im Korb: Als Tee oder Gewürz für eine gesunde Darmflora

Pfefferminztee

Trinke vor jeder Mahlzeit eine Tasse Pfefferminztee. Minze fördert die Verdauung und reduziert die Gasbildung im Darm.

Magen-Darm-Tee Darmflora nach Grippe aufbauen

Kamillentee

Etwa zwei bis drei Tassen Kamillentee pro Tag können nicht nur den Darm beruhigen und Darmgeräusche verringern, sondern wirken auch gegen Bauchschmerzen.

Übersicht: Apfelessig mit Äpfeln. Ein Hausmittel für eine gesunde Darmflora

Apfelessig

Darmgeräusche lassen sich auch mithilfe von Apfelessig reduzieren. Dazu bis zu dreimal täglich einen Esslöffel Apfelessig in ein Glas Wasser oder eine Tasse Tee geben und die Mischung vor dem Essen einnehmen.

geschnittener Ingwer - ein Hausmittel gegen Übelkeit, Bauchschmerzen. Ingwer wirkt beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt.

Ingwer

Ingwer wirkt Gasen im Verdauungstrakt effektiv entgegen und ist deshalb ebenfalls ein geeignetes Hausmittel bei Darmgeräuschen. Er kann z. B. mit heißem Wasser als Tee zubereitet werden.

Auch so lassen sich laute Darmgeräusche lindern:

  1. Verbanne schwer verdauliche Lebensmittel von deinem Speiseplan. Achte darauf, gründlich zu kauen und iss langsam – so gelangt weniger Luft in den Verdauungstrakt, die Nahrung kann leichter verdaut werden und die Darmgeräusche sollten sich normalisieren.
  2. Vermeide bestimmte Zuckerarten: Insbesondere Sorbit und Fruktose solltest du nur in Maßen zu dir nehmen. Sorbit ist ein Zuckeralkohol, der in einigen Früchten wie Äpfeln, Birnen oder Pfirsichen sowie in einigen Gemüsesorten vorkommt. In der Lebensmittelindustrie ist Sorbit als Süßungsmittel weit verbreitet und wird insbesondere in Diätprodukte verwendet. Auch in kosmetischen und medizinischen Produkten kommt es zum Einsatz. Fruktose ist ein natürlicher Zucker, der in Obst und Honig vorkommt und in verarbeiteten Lebensmitteln wie Erfrischungsgetränken, Süßwaren und industriellen Backwaren verwendet wird.
  3. Verzichte auf das Kaugummikauen, denn dabei verschluckst du unweigerlich Luft, was wiederum zu lauten Darmgeräuschen und Blähungen führen kann.
  4. Meide kohlensäurehaltige und alkoholische Getränke. Während Kohlensäure als Gas in den Verdauungstrakt gelangt und ein Grummeln im Bauch sowie Blähungen verursachen kann, hemmt Alkohol die Muskelkontraktionen von Magen und Darm. Die Verdauung dauert dadurch länger und kann von stärkeren Darmgeräuschen begleitet sein.
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Darmgeräusche und Krankheiten: Wann lieber zum Arzt?

Darmgeräusche allein sind in der Regel kein Grund zur Besorgnis.

Bessern sich die Beschwerden durch die genannten Hausmittel bzw. die Umstellung der Ernährung nicht oder treten sie zusammen mit anderen Beschwerden auf, ist es besser, einen Arzt zu konsultieren. Er kann abklären, ob die Darmgeräusche durch eine Erkrankung verursacht werden, z. B.:

    • bakterielle Infektionen, z. B. mit E.-col
    • Dünndarmfehlbesiedlung, auch bekannt als SIBO (Small Intestinal Bacterial Overgrowth)
    • Nahrungs­mittel­unverträg­lichkeiten, z. B. Laktoseintoleranz oder Fruktoseintoleranz
    • Zöliakie bzw. Glutenunverträglichkeit (Gluten ist Eiweiß, das z. B. in Weizen, Roggen und Gerste enthalten ist.)
    • Reizdarmsyndrom (funktionelle Verdauungsstörung, oft mit Blähungen und Bauchschmerzen)
    • Bauchspeicheldrüsenschwäche (exokrine Pankreasinsuffizienz)
    • Nebenwirkungen von Medikamenten
    • entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (Dabei handelt es sich um Autoimmunerkrankungen, d. h. das Immunsystem greift körpereigene Zellen an, weil es sie für Eindringlinge hält.)
    • angeborene Erkrankungen wie z. B. Morbus Hirschsprung

Diese Warnzeichen solltest du ernst nehmen

Suche zeitnah ärztliche Hilfe, wenn laute Darmgeräusche gemeinsam mit einem oder mehreren der folgenden Anzeichen auftreten:

  • starke oder anhaltende Bauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen
  • Fieber, Blut im Stuhl oder ungewollter Gewichtsverlust
  • metallisch oder zischend klingende Geräusche — oder ein vollständiges Ausbleiben („Grabesstille“)
  • anhaltender Durchfall oder Verstopfung

Bei „Grabesstille" gemeinsam mit starken, akuten Bauchschmerzen: sofort ärztliche Hilfe suchen bzw. Notruf 112 wählen — ein Darmverschluss ist ein medizinischer Notfall.

Wie BIOMES dir helfen kann

Wiederkehrende laute Darmgeräusche, Blähungen oder ein empfindlicher Bauch hängen häufig mit der Zusammensetzung deiner Darmflora zusammen. Wenn bestimmte Bakteriengruppen überwiegen, kann das die Gasbildung und damit die Geräusche verstärken. Genau hier setzt BIOMES an: Der INTEST.pro analysiert dein Darmmikrobiom per DNA-Sequenzierung (Next-Generation-Sequencing, NGS) und zeigt dir, wie deine Darmflora zusammengesetzt ist.

Grundlage der Auswertung ist die BIOMES-Wissensdatenbank mit den Ergebnissen aus über 7.000 wissenschaftlichen und klinischen Studien zur Darmflora. Der Test richtet sich an Personen ab 15 Jahren; die Analyse dauert nach Probeneingang ca. 2 bis 4 Wochen. Die Ergebnisse sind in einem geschützten Online-Bereich einsehbar.

Auf Basis deiner Ergebnisse erhältst du konkrete, alltagstaugliche Ernährungs- und Lebensstil-Empfehlungen, mit denen du deine Darmflora gezielt unterstützen kannst, ein sinnvoller erster Schritt, um wiederkehrende Verdauungsbeschwerden besser zu verstehen.

Häufige Fragen zu Darmgeräuschen

Was sind Darmgeräusche?

Darmgeräusche (medizinisch Borborygmi) sind die Geräusche, die entstehen, wenn der Darm Nahrungsbrei, Flüssigkeit und Gase durch Muskelbewegungen (Peristaltik) transportiert. Sie sind ein Zeichen aktiver Verdauung und in aller Regel völlig normal.

Sind laute Darmgeräusche normal?

Ja. Laute Darmgeräusche sind meist harmlos und treten verstärkt nach dem Essen, bei Hunger oder im Liegen auf. Bedenklich werden sie erst, wenn sie zusammen mit Schmerzen, Fieber, Durchfall oder Blut im Stuhl auftreten oder metallisch klingen bzw. ganz ausbleiben.

Was hilft gegen laute Darmgeräusche?

Langsam essen und gründlich kauen, schwer verdauliche Lebensmittel, Kaugummi sowie kohlensäurehaltige und alkoholische Getränke reduzieren. Auch Pfefferminz-, Kamillen- oder Ingwertee können die Verdauung beruhigen. Bei wiederkehrenden Beschwerden hilft ein Ernährungstagebuch.

Warum habe ich nachts oder im Liegen laute Darmgeräusche?

In Ruhephasen ist es leiser, sodass Geräusche stärker auffallen. Zusätzlich reinigt der Darm den leeren Magen-Darm-Trakt über den sogenannten Housekeeper-Effekt (MMC). Das ist normal. Stören die Geräusche den Schlaf oder kommen Beschwerden hinzu, ist eine Abklärung sinnvoll.

Können laute Darmgeräusche mit der Bauchspeicheldrüse zusammenhängen?

Möglich ist es: Eine exokrine Pankreasinsuffizienz kann durch fehlende Verdauungsenzyme zu vermehrter Gasbildung und lauteren Geräuschen führen — meist mit Fettstühlen, Blähungen und Gewichtsverlust. Laute Geräusche allein sind aber kein Beleg dafür.

Kann Stress Darmgeräusche verursachen?

Ja. Über die Darm-Hirn-Achse beeinflussen Stress und Anspannung die Darmtätigkeit und können Gluckern und Grummeln verstärken. Auch das Reizdarmsyndrom ist eng mit der Darm-Hirn-Achse verknüpft.

Wann sollte ich mit Darmgeräuschen zum Arzt?

Wenn die Geräusche mit starken Bauchschmerzen, Fieber, Erbrechen, Blut im Stuhl, ungewolltem Gewichtsverlust oder anhaltendem Durchfall einhergehen — oder metallisch/zischend klingen bzw. ganz ausbleiben. Letzteres kann auf einen Darmverschluss hindeuten und ist ein Notfall.

Hilft ein Darmflora-Test bei Darmgeräuschen?

Ein Darmflora-Test wie INTEST.pro ist keine Diagnose und ersetzt keinen Arztbesuch. Er zeigt aber, wie deine Darmbakterien zusammengesetzt sind, und liefert individuelle Ernährungs- und Lebensstil-Empfehlungen. Das kann besonders sinnvoll sein, wenn laute Geräusche wiederkehrend mit Blähungen oder einem Unverträglichkeitsverdacht auftreten — als strukturierter erster Schritt, bevor du dich an eine gezielte Ernährungsumstellung machst. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden bleibt die ärztliche Abklärung Pflicht.

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Dr. Paul Hammer
CEO & Founder
Dr. Paul Hammer ist Gründer und CEO der BIOMES 4.0 GmbH. Paul promovierte 2012 in Systembiologie und Bioinformatik.
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